Ashwagandha: Nebenwirkungen, Hinweise und Gegenanzeigen

Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen von Ashwagandha und wie man sie sicher anwendet.

Wissenschaftliche Quellen zitiertAngaben gemäß EU-RechtDosierung und Anwendung erklärt
Ashwagandha: Nebenwirkungen, Hinweise und Gegenanzeigen
Geprüft von Diletta Vaselli, Regulatory ManagerAktualisiert: November 2026Lesezeit: 3 Min.

Ashwagandha gehört zu den beliebtesten Pflanzenextrakten der letzten Jahre. Wie jede aktive Substanz ist sie aber nicht für alle geeignet und kann Nebenwirkungen haben. Hier erfährst du, welche das sind, wer sie meiden sollte, welche Wechselwirkungen mit Medikamenten möglich sind und wie man sie sicher anwendet.

Auf einen Blick

  • In den üblichen Mengen wird Ashwagandha über begrenzte Zeiträume meist gut vertragen.
  • Die häufigsten Nebenwirkungen sind leicht: Magenbeschwerden, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen.
  • Es wurden seltene Fälle von Leberschäden berichtet.
  • Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Schilddrüsenüberfunktion oder ohne ärztlichen Rat bei Medikamenteneinnahme.

Die häufigsten Nebenwirkungen

In klinischen Studien wurde Ashwagandha in den üblichen Mengen (300–600 mg Wurzelextrakt pro Tag über 8–12 Wochen) meist gut vertragen. Am häufigsten wurden leichte Beschwerden berichtet:

  • Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Durchfall;
  • Schläfrigkeit;
  • Kopfschmerzen.

Die Einnahme nach einer Mahlzeit hilft, Magenbeschwerden zu verringern.

Die Leber

Es wurden seltene Fälle von Leberschäden im Zusammenhang mit Ashwagandha-Präparaten berichtet. Deshalb gilt:

  • Wer eine Lebererkrankung hat, sollte sie nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen.
  • Bei ungewöhnlicher Müdigkeit, anhaltender Übelkeit, dunklem Urin oder gelblicher Haut oder Augen sofort absetzen und ärztlichen Rat einholen.

Wer sie nicht einnehmen sollte

  • Schwangere und Stillende.
  • Kinder und Jugendliche.
  • Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion: Ashwagandha kann die Schilddrüsenhormone beeinflussen.
  • Menschen mit Autoimmunerkrankungen.
  • Vor einer Operation (nach ärztlicher Anweisung vorher absetzen).

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Frag vor der Einnahme ärztlich nach, wenn du Folgendes nimmst:

  • Schilddrüsenmedikamente;
  • Beruhigungsmittel, Angstlöser, Antidepressiva oder Schlafmittel;
  • Mittel gegen Bluthochdruck oder Diabetes;
  • Immunsuppressiva.
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Sichere Anwendung

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  • Halte die Dosis ein: zum Beispiel bei {{P:413|Ashwagandha KSM-66® von Vitastrong}} 1–2 Tabletten täglich (bis zu 600 mg Extrakt).
  • Nutze sie über begrenzte Zeiträume (zum Beispiel 8–12 Wochen) mit Pausen.
  • Kombiniere nicht mehrere Präparate, die Ashwagandha enthalten.

Für Ashwagandha gibt es in der EU derzeit keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben. Einen vollständigen Überblick gibt der Ratgeber {{B:1618|Ashwagandha}}.

Häufige Fragen

Macht Ashwagandha abhängig?

Nein, Abhängigkeit ist nicht bekannt.

Kann man sie mit Alkohol kombinieren?

Besser nicht: Beide können schläfrig machen.

Kann man nach der Einnahme Auto fahren?

Meist ja; wenn du Schläfrigkeit bemerkst, nimm sie am Abend.

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Quellen

  1. EFSA – Compendium of botanicals reported to contain naturally occurring substances of possible concern (2012)
  2. Richtlinie 2002/46/EG über Nahrungsergänzungsmittel
  3. Etiketten und Produktseiten von Vitastrong (vitastrong.at)

Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und ersetzt nicht den Rat einer Ärztin oder eines Arztes. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Geprüft von Diletta Vaselli

Regulatory Manager bei Vitastrong. Die Ratgeber im Blog werden vom Vitastrong-Team geschrieben und geprüft, damit Wirkungen und Dosierungen den von der Europäischen Union zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben (Verordnung (EU) Nr. 432/2012) und den Produktetiketten entsprechen.

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